10 Gründe warum es Sinn macht jetzt in Bitcoin zu investieren

Der extreme Höhenflug von Bitcoin und anderen Krypto-Währungen weckt auch die Angst vor einem Crash. Erinnerungen an das Jahr 2000 und dem Platzen der Dotcom Blase werden wach. Die Unsicherheit steigt. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt um in Bitcoin zu investieren oder ist der Zug bereits abgefahren? Ich beschreibe hier 10 Gründe, warum es meiner Meinung nach Sinn macht in Bitcoin zu investieren:

Bitcoin ist eine sehr begrenzte Resource

Bitcoin ist auf 21 Millionen Coins limitiert. Diese Anzahl an Coins die erstellt werden ist durch den Programmcode fix vorgegeben Etwa im Jahr 2130 sind alle 21 Millionen Bitcoins erstellt worden. Bei einer Weltbevölkerung von derzeit etwa acht Milliarden Menschen wird es für eine einzelne Person immer schwieriger werden eine einzelne Bitcoin zu besitzen. Aufgrund dieser Begrenzung wird der Wert eines einzelnen Bitcoin steigen.

Bitcoin ist wertstabil

Keine Zentralbank der Welt kann die maximale Anzahl Bitcoins die ausgegeben werden verändern. Ein „Nachdrucken“ von Geld wie es bei anderen Währungen immer wieder vorkommt ist nicht möglich. Damit wird eine Stabilität und Berechenbarkeit erreicht, die es bei keiner anderen Währung gibt.

Bitcoin ist noch nicht im Mainstream angekommen

In den Massenmedien ist das Thema Bitcoin bereits angekommen. Laufend wird von den Kursexplosionen berichtet. Dennoch ist die Anzahl von Menschen, die Bitcoin besitzen gering. Der Kurs wird weiter steigen, wenn die breite Masse den Wert und die Möglichkeiten von Bitcoin erkennt.

Bitcoin hat Krisen gemeistert

Am 1. August 2017 hat das Bitcoin-Netzwerk einen Hardfork gemeistert. Im Vorfeld ist dieser Hardfork als große Bedrohung gesehen worden. Der Kurs ist bis unter 2.000 EUR gefallen.  Bitcoin-Besitzer, die nicht verkauft hatten sind am Ende als Gewinner ausgestiegen. Der Wert von Bitcoin und Bitcoin Cash, die aus dem Hardfork hervorgegangen sind, liegt derzeit bei 4.000 EUR. Zugriff auf Bitcoin Cash hat aber, wer sich zuvor die privaten Schlüssel seiner Bitcoin Wallets gesichert hat. (siehe dazu auch …)

Bitcoin interessiert mittlerweile auch institutionelle Investoren

Das Potential von Bitcoin wird auch von Investoren erkannt. In der jetzigen Niedrigzinsphase sind diese auf der Suche nach Anlagen, die Gewinne bringen. Bald wird Bitcoin als Teil zum Investitionsportfolio gehören. Dann werden die institutionellen Investoren dazu beitragen den Kurs von Bitcoin weiter nach oben zu treiben.

Bitcoin geniesst im Wettbewerb mit anderen Krypto-Währungen das größte Vertrauen

Im Vergleich zu anderen Coins hat Bitcoin einen Anteil von etwa 50% der gesamten Marktes und seinen rund 1000 Krypto-Währungen (Quelle: Coinmarketcap). Bitcoin ist sehr volatil macht im Hinblick auf traditionelle Investitionsarten noch große Kurssprünge. Im Vergleich mit anderen Krypto-Währungen hat sich diese Volatilität aber bereits gelegt.

Bitcoin wird als offizielles Zahlungsmittel anerkannt

Die westliche Welt steht dem Bitcoin noch sehr skeptische gegenüber. Im Gegensatz dazu wird Bitcoin in Australien oder Japan bereits als offizielle Währung anerkannt. Damit verbunden ist eine stärke Kontrolle, aber auch mehr Rechtssicherheit. (Siehe auch: finanzen.net: Japan erkennt Bitcoin als Zahlungsmittel an)

Bitcoin ist ein preiswerter Weg um Geld zu überweisen

Viele Menschen senden Geld über Dienste wie Western Union in ihre Heimatländer. Diese Überweisungen sind mit einer sehr hohen Fee verbunden. Obwohl die Transaktionsfee für Bitcoin laufend steigt ist es weiterhin preiswerter Geld als Bitcoin zu überweisen.

Bitcoin wird als Währung getraut wenn andere Währungen versagen

Mit dem Euro haben wir eine Währung, die stabil und trotz aller Kritiker, noch viel Vertrauen geniesst. Aber nicht in allen Ländern der Welt gibt es dieses Vertrauen in die eigene Währung. In Venezuela wird der Bolivar laufend abgewertet und die Inflation steht 2017 bei 720 Prozent. In dieser Situation wird Bitcoin trotz der hohen Kursschwankungen weit mehr vertraut. Bitcoin etabliert sich in Bolivien bereits als zweite Währung neben dem Bolivar. (Siehe dazu: NZZ: Kryptowährungen – Notwehr gegen den Staat)

Bitcoin schlägt Gold als Investment

Bitcoin hat den Preis für eine Feinunze Gold im Jahr 2017 bereits erreicht. Klassisch wird als Schutz gegen Inflation in Gold investiert. Die Eigenschaft, dass die Anzahl Bitcoins fix auf 21 Millionen limitiert ist, machen aber auch Bitcoins für diesen Zweck geeignet.  Bitcoin kann einfach gelagert werden. Im Vergleich mit Gold ist der Transport und die Übertragung in Sekunden möglich.

In Bitcoin zu investieren scheint sehr reizvoll zu sein und hohe Gewinne zu versprechen. Es hat aber auch seine Schattenseiten. Daher werde ich in meinem nächsten Beitrag zehn Gründe beschreiben, warum es derzeit nicht sinnvoll ist, in Bitcoin zu investieren.

Disclaimer: Dieser Beitrag stellt keine Investitionsempfehlung dar sondern spiegelt nur die Meinung des Autors wieder. Bitcoin und Krypto-Währungen sind extrem volatil und spekulativ. Wenn Sie investieren, dann nur mit der Menge Geld deren Totalverlust Sie verkraften können.

Von | 2017-08-30T09:02:22+02:00 Aug 21|

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